Verfasst von: ApoX | Juni 12, 2008

Geld für Gelb avec plaisier fin!

Wie ihr anhand der Überschrift erkennen könnt, bin ich des Französischen nicht mächtig. Für eine Bestellung bei Amazon.fr ha es dennoch gereicht. Die Bestellung ist nun angekommen. Ich habe mir die DVD mit dem Film “arbe d’Or et les Pirates” gekauft. Eingeweihte werden den Film als Monty Python auf hoher See oder “Dotterbart” kennen. Leider ist dieser geniale Freitagsfilm in Deutschland nicht mehr käuflich zu erwerben.Ok, bei 20€ würde ich bei Ebay fündig, aber das war mir zu teuer. Nun besitze ich die französische Variante, jedoch mit deutscher Tonspur!

Wenn mich demnächst jemand fragen sollte, ob ich eine auf niedrigem Niveau angesiedelte Komödie mit Graham Chapman, Cheech & Chong habe, bei der ein Pirat wegen Steuerhinterziehung im Gefängnis sitzt, dann kann ich ruhigen Gewissens Dotterbart ausleihen…

Verfasst von: ApoX | Juni 7, 2008

Preis-/Leistungsverhältnis I

Letztens bin ich in die Verlegenheit gekommen, mich für ein Konzert einer populären, massenkompatiblen Kapelle zu interessieren. Die Preise für einen Auftritt waren gesalzen. Bis 50€ dürfte ich die Konzerthalle von außen sehen, darüber auch rein. Leider war das Konzert in der Nähe online schnell ausverkauft. Ich suchte nicht nur bei den größeren Kartenhändlern nach Karten, sondern versuchte es auch bei Tickethändlern vor Ort, da diese eventuelle auf andere Kartenkontingente Zugriff haben. Dabei bin ich auf Berichte voriger Konzerte der Band gestoßen. Die durchschnittliche Konzertdauer liegt bei 70-80 Minuten. Da stimmt doch etwas nicht mit dem Preis-/Leistungsverhältnis!

Vor Jahren habe ich mich geweigert 45 DM (ja, DM!) für ein Joe Satriani-Konzert in Bochum auszugeben, der durchschnittliche Eintrittspreis lag bei 15-30 DM nach Bekanntheitsgrad der Band. Heute kostet ein Konzert für schlechte Kindermetalkonzerte 18€ und Spock’s Beard geben sich für 28€ die Ehre.

Eine positive Ausnahme war das Konzert von Motorpsycho in der Fabrik in Hamburg. Nun ja, ich tue mir wenig Konzert für viel Geld nicht an und mit Musicaltickets für zwei Personen für 270€ braucht ihr mir gar nicht erst anzukommen….

Verfasst von: ApoX | Juni 3, 2008

Geld für Gelb avec plaisir

Während in dieser und den nächsten beiden Woche bei einer Schulung sowohl meine Englischkenntnisse, als auch mein Wortschatz “Technisches Englisch” erweitert werden, habe ich heute an eine neue Sprache gewagt. Ich habe bei einem Onlineshop etwas bestellt, bei dem ich ausser dem Design und der Währung nichts verstanden habe. Mal gucken, ob in den nächsten Tagen in der gelben Postbox ein gleichfarbiges Paket mit ebensolchem Inhalt liegt….

Verfasst von: ApoX | Juni 3, 2008

Der doch-nicht-so-schnell-Bus

Dank ProfiCard brauche ich kein Ticket für den Nahverkehr (außer auf der Herbertstraße) zu bezahlen. Gestern bin ich flugs zum Wandsbeker Markt gefahren, um einen Ticketshop zu suchen. Ein Bus hielt direkt vor meiner Nase kurz vor dem Hauptbahnhof. Dieser fuhr zu meinem angepeilten Ziel. Zum ersten Mal musste ich beim Einsteigen mein Ticket vorzeigen und 1,30€-Schnellbuszuschlag berappen. Da es schon spät war und ich unbedingt heute nach Karten gucken wollte, habe ich die 1,30€ abgedrückt, um in 17 Minuten zum Wandsbeker Markt zu gelangen.

Die Karten waren natürlich schon ausverkauft. Geknickt bin ich zurück zum Hauptbahnhof gefahren, diesmal mit der für mich kostenlosen U-Bahn. Die fährt übrigens nur 9 Minuten…

Verfasst von: ApoX | Juni 2, 2008

3 Stunden bei 33°

Am letzten Wochenende hatte ich Besuch. Anja, Hille, Kramer und Schopen sind übers Wochenende geblieben. Das Wetter war klasse. Wir haben abends um 22:30 Uhr zum Abschlussfeuerwerk des Japanischen Kirschblütenfestes an der Alster gegrillt. Da ich eine gute Stunde vor den anderen dort war und schon den Grill angeworfen habe, erntete ich mitleidige Blicke. Eine Person allein auf einer Decke mit Grill, die nicht grillt, obwohl die Glut fast perfekt ist. Nun ja, für das Grillgut war ich nicht zuständig und musste darauf warten. Letzendlich hat alles gut funktioniert. Bei Mondschein*  und Licht meines Mobiltelefons haben wir gegrillt und die entspannte Atmosphäre am Wasser genossen. Wir planten den nächsten Tag. Ich hatte Karten für Motorpsycho für Samstag organisiert, aber mir noch keine Karte gekauft, da ich mir  Freitag Nachmittag nach einer halben Woche Schwerhörigkeit die Ohren hab freiporkeln lassen. Das war unangenehm, aber ich habe Glück gehabt, denn “manchmal lernt man sich kennen” (Zitat HNO-Arzt) und hat ein paar Tage Spaß mit der Auflösung. Mit neuen, ungeahnten Hörfähigkeiten ausgestattet, bin ich mit zum Konzert gefahren. Motorpsycho haben die Fabrik drei volle Stunden gerockt, ohne daß sie durch Ansagen oder sonstigen unwichtigen Unterbrechungen weniger Musik gespielt hätten. Ein absoluter Geheimtipp! Rock on.

 

 

*der Mondschein ist gelogen.

Verfasst von: ApoX | Mai 19, 2008

Living on the Razor’s edge

Für mein Uniprojekt habe ich ein brandneues Smartphone mit allem Schnick und Schnack bekommen. An dem Tag, als ich es in Empfang genommen habe, ist mein privates, mobiles Telefon mit einem weißen Bildschirm abgestürzt und hat sich davon nicht mehr erholt. Ich liess bei 02 einschicken. Blöderweise konnte ich die auf dem Telefon gespeicherten Kontaktdaten nicht sichern und hoffte, dass ich mein Telefon wieder zurückbekomme und kein Austauschgerät. Wäre auch blöd, wer außer mir kennt denn die gespeicherten Kontakte?

Nach knapp 14 Tagen und einem fast einen Blogeintrag würdigen Weg der Empfängnis des per GLS verschickten Paketes sind vergangen bis ich mein altes, verschrammtes Gerät wieder in Empfang nehmen konnte. Laut Lieferschein hat Herr B. das Gerät “nach bestem Wissen” instand gesetzt. Das stimmte mich froh. Ich schaltete es ein und- oh Wunder- alle Nummern waren noch gespeichert. Zufrieden, dass die Garantieabwicklung so einfach und unkompliziert (von GLS mal abgesehen) war und zudem das Gerät wieder einwandfrei zu funktionieren schien, habe ich den Akku geladen und wollte danach telefonieren. Dabei kam die Ernüchterung. Wenn ich eine Telefonnummer auf der SIM-Karte auswählen möchte, dann lande ich bei Drücken von “Auswählen” oder dem Knopf in der Mitte wieder zurück im Hauptmenü des Telefons! Naja, das Telefon kann ich ja in jedem beliebigen 02-Laden zurückgeben, da freue ich mich schon auf die nächste GLS-Lieferung in 14 Tagen….

Verfasst von: ApoX | Mai 14, 2008

Ein Sith-Lord

Die Sith-Lords sind nicht ausgestorben. Sie lebten in einer weit, weit entfernten Galaxie zu einer anderen Zeit. Jedoch ein Sith-Lord hat es in die Gegenwart auf die Erde geschafft. Sein Refugium ist eine Mietwohnung in einem Hochhaus in Hamburg Barmbek. Er trägt schwarze Kleidung mit seinem eigenen Emblem darauf. Er trägt immer die gleiche schwarze Kleidung. Seine Spezialität ist Plaut’al’Hefee, was einem Bierbauch recht nahe kommt. Sein Name ist nicht bekannt, ich nenne ihn Darth Barmbek. Was genau der Auftrag des Sith-Lords ist, ist nicht überliefert. Er geht seiner Mission acht Stunden pro Tag nach und kauft bei Aldi ein. Mehr über das Mysterium Sith-Lord werde ich vielleicht in den nächsten Wochen hier ergründen…

Verfasst von: ApoX | Mai 13, 2008

Alster, Wasser

Liebe Alster,

du dachtest, du könntest mich besiegen? Mich, der schon den Baldeneysee und den Volksparksee in Marl per Pedes umrundet hat? Die lächerlichen 8 Kilometer schaffe ich doch. Du hast alles getan, um mich an einer Umrundung zu hindern. Du hast steile Stellen für mich parat gehabt, wilde Bestien in Hundegestalt auf mich angesetzt, die Strecke durch viele Biegungen unübersichtlich und dadurch demotivierend gestaltet und, zu guter letzt, deinen letzten Trumpf gegen mich ausgespielt: den Grillgeruch. An vielen Stellen kam mir der Duft von Wurst und FLEISCH in die Nase, doch ich blieb eisern und rannte nicht zur Glutstelle, sondern joggte eifrig weiter. Die Elfen stellten mir Quellen mit Morgentau zur Seite und so schaffte ich es in 55:55 einmal um die Alster. Das Alster Astra danach hätte ich nur verdient ;)

alsterweg

Verfasst von: ApoX | Mai 6, 2008

Vorsätze

Die letzten Woche in Bochum waren recht stressig. Eigentlich schon seit Oktober. So eine Seminararbeit und mehrere parallel laufende Projekte mit ungewissem Ausgang schlauchten mich schon. Meine sportlichen Aktivitäten tendierten in der Zeit gegen 0. Weder zum joggen noch zum Badminton spielen konnte ich mich motivieren. Zum meiner jetzigen Praktikumsarbeit, die sich ca. 8 Stunden im Sitzen vor dem PC abspielt, brauche  ich einen Ausgleich. Für jogging01Sonntag habe ich mir vorgenommen laufen zu gehen, um fit in die Woche zu starten. Zwecks Motivation habe ich die alte Wessinghage-Strunz-Methode gewählt und die Laufschuhe neben das Bett gestellt. Wie die beiden Fotos eindrucksvoll veranschaulichen, habe ich es geschafft.  Im ersten Bild sieht man die wesentlichen Bestandteile eines Laufwiedereinsteigers(vlnr): Laufschuhe, eine  cw-Wert minimierende, really-early-for-a-sunday-out-of-bed Lauffrisur, blasenvermindernde Socken, ein Motivationsbuch, stramme Waden, einen früh gestellten Wecker (8:00 Uhr) und die obligatorische Tasse Kaffee, um den Kreislauf anzuregen.

35 Minuten joggen war für den Anfang ok. Die Ajogging02lsterumrundung mit ca 8 km Strecke ist mein mittelfristiges Ziel. Bild 2 dokumentiert das Ergebnis nach dem Sport. Verschwitzt, 6 Kilo leichter und mit einem Puls jenseits von gut und böse hänge ich auf dem Sofa. Die gut einstudierten Joggergrüße brauchte ich nicht zum besten zu geben: es waren soviele Läufer und (Sleep-)Walker unterwegs, dass ich vor lauter Grüßerei keinen vernünftigen Rythmus gefunden hätte. Der erste Lauf ist geschafft, die Strecke auserkoren, jetzt fehlt mir nur noch die Motivation für den nächsten Lauf am Dienstag. Die Schuhe stelle ich wieder hin, die Wäsche ist schon gewaschen und trocken…

Verfasst von: ApoX | Mai 5, 2008

Wohnungssuche in Hamburg

Wegen ein paar zeitintensiven Uniprojekten hatte ich bis Anfang April keine Zeit zur WG-Suche. Anfang April habe ich die ersten Besichtigungstermine gemacht. 4 WGs zur Besichtigung standen an. Die erste in Harburg, dann Rotherbaum, anschließend St. Pauli und zuletzt Eppendorf.

Wohnung 1 war schön, ruhig, aber nicht möbliert und für meinen Geschmack ein wenig weit weg von der Innenstadt. Ich notierte mir ein paar Infos zur Wohnung und machte mich auf Richtung Rotherbaum.

Der Stadtteil zeichnet sich durch einen hohen Anteil an großen, exklusiven Häusern oder Villen aus. Wer mit Promis Tür an Tür leben möchte, ist hier im richtigen Stadtteil. Und hier sollte eine WG sein? Die verwirrte Dame, die ich besuchen wollte, hatte mir zwar die Straße, jedoch nicht die Hausnummer genannt. Dank einer Postbotin bin ich der Wohnung auf die Spur gekommen. Wie schon oben angeführt ist der Stadtteil exklusiv, es gibt aber auch heruntergekommenen Häuser. Vor einem dieser stand ich nun und überlegte, ob ich wirklich bei einer am Telefon verwirrt klingenden Frau möglicherweise 3 Monate wohnen möchte…

Die dritte Wohnung war in St. Georg. Die Außenbezirke an der Alster und entlang der Hauptstrassen sind attraktiv, da sie zentral, belebt und modern sind. Das Zentrum von St. Georg ist eher heruntergekommen. Ich guckte mir mitten in St. Georg eine Wohnung an. Um zu dieser gelangen, musste ich eine massive Stahltür aufdrücken, hinter der sich die eigentlich Eingangstür befand. Mein zukünftiger Mitbewohner war nett, jedoch war die Wohnung und das Haus heruntergekommen.

Die letzte WG in Eppendorf war schnell gefunden. Die Mieterin hatte vorher schlechte Erfahrungen mit Untermietern gemacht, was den eher rauhen Ton in ihrer Anzeige erklärte. Die Wohnung sagte mir zu und ich ihr ebenfalls. Schriftlich haben wir nichts vereinbart, da ich in der nächsten Woche einziehen sollte. Doch es kam anders. Einen halben Tag nach der Zusage habe ich die Absage von der Zusage bekommen. Angeblich haben zwei Leute mit dem gleichen Namen zugesagt und jetzt muss sie einem absagen, das war ich.

Zwei Wochen und ca. 8 Besichtigungen später bin ich in der Ecke Uhlenhorst / Barmbek Süd fündig geworden und habe es bis jetzt nicht bereut.

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